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Spätestens dann, wenn man ins Berufsleben einsteigt, sollte man sich mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzen. Auch wenn das etwas zeitig erscheinen mag – nur die richtige und auch rechtzeitige Altersvorsorge garantiert, dass man den Lebensstandard auch nach dem Berufsleben noch halten kann.
Ein großer Vorteil bei der Altersvorsorge ergibt sich auch dadurch, dass diese seit nunmehr 10 Jahren vom Staat gefördert wird. Dabei spricht man von der Riester-Rente, diese soll die Kürzung der gesetzlichen Rentenbezüge ausgleichen und man kann sie auf freiwilliger Basis abschließen. Um in den vollen Genuss der staatlichen Zulagen zu kommen, muss man allerdings vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Brutto-Einkommens bzw. höchstens 2100 Euro im Jahr in eine Rentenversicherung oder eine andere förderfähige Kapitalanlage einzahlen. Man kann auch weniger einzahlen, die Zulagen werden dann jedoch anteilig gekürzt. Und wenn man dann das Rentenalter erreicht erhält man eine lebenslange, garantierte Rente, die mindestens dem Betrag entspricht, den man eingezahlt hat und natürlich inklusive der Zulagen. Darüber hinaus gibt es auch noch viele weitere Arten der Altersvorsorge.
Ebenfalls staatlich gefördert wird auch die Rürup-Rente, diese eignet sich besonders für Freiberufler, selbständige Personen und Besserverdiener, da die Rendite dann höher ausfällt. Hier besteht auch die Möglichkeit, in Fonds zu investieren, was zudem auch steuerlich gefördert wird. Im Bereich der Altersvorsorge, die nicht von Seiten des Staates gefördert wird, besteht die Möglichkeit, das Geld in Aktienfonds-Sparpläne zu investieren, hier kann man frei entscheiden, wann und in welcher Form man über das Vermögen verfügen möchte. Auch der Immobilienbesitz gehört zu den beliebten Maßnahmen, für das Alter vorzusorgen. Auch Immobilienfonds bieten übrigens eine gute Möglichkeit, sich für das Alter abzusichern.
Die private Rentenversicherung entspricht im Grunde genommen einer Lebensversicherung, nur dass dabei nicht das Todesfallrisiko sondern das Risiko sehr alt zu werden versichert wird. Es handelt sich dabei also um eine Versicherung auf den Erlebensfall. Bei der privaten Rentenversicherung unterscheidet man zwischen der aufgeschobenen Rentenversicherung und der Sofortrente, während bei der Sofortrente gegen einen Einmalbeitrag eine sofortige Rentenzahlung erfolgt, beginnt die Rentenzahlung bei der aufgeschobenen Rentenversicherung erst nach einer bestimmten vereinbarten Zeit. Hier kann man ebenfalls einen Einmalbeitrag wählen, oder aber einen laufenden Beitrag während der Aufschubzeit. Es gibt heute also eine Menge Optionen, für das Alter vorzusorgen, man muss sich lediglich entscheiden, welche Art der Altersvorsorge am ehesten für einen in Frage kommt. |