Krankenversicherung, die Eigenverantwortung im Gesundheitswesen wächst ständig

Für die Erhaltung der eigenen Gesundheit kann jeder einzelne eine Menge tun. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung leistet wichtige Beiträge, auch ausreichend Bewegung ist von großer Bedeutung. Mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen lassen sich außerdem mögliche Risikofaktoren wie ein zu hoher Cholesterinspiegel frühzeitig erkennen, so dass man gezielt Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Die Vorsorge und die Eigenverantwortung werden im Gesundheitsbereich generell immer wichtiger.

Die Zeiten, in denen eine einzige Krankenversicherung (http://www.insurance64.co.uk/health/....insurance) sämtliche Risiken abdeckte, sind schon lange vorbei. Auch dank immer besserer Behandlungsmethoden steigen die Kosten im Gesundheitssektor Jahr für Jahr. Damit die Beiträge, die in der gesetzlichen Krankenversicherung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gemeinsam getragen werden, sich nicht im selben Tempo erhöhen, hat die Politik in der Vergangenheit mit diversen Gesundheitsreformen im Gesundheitssystem den Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen immer weiter reduziert. Die Folge: Wer mehr Leistung und eine bessere Behandlung bekommen will, der muss neben der eigentlichen Krankenversicherung private Zusatzversicherungen abschließen.

Junge Aerztin mit Versicherungsschein 

Selbstständige, Freiberufler und Angestellte mit einem entsprechenden Einkommen haben außerdem die Möglichkeit, dem gesetzlichen System komplett den Rücken zu kehren und stattdessen eine Private Krankenversicherung und Rentenversicherung abzuschließen. Hier erhalten sie oft deutlich bessere Leistungen zu niedrigeren Beiträgen. Ein Wechsel in die Private Krankenversicherung ist für Angestellte möglich, die pro Jahr 48.600 Euro oder mehr verdienen. Unterhalb dieser Grenze gilt eine Versicherungspflicht bei den gesetzlichen Kassen.

In der Privaten Krankenversicherung gibt es für jeden Versicherten eine maßgeschneiderte Lösung. Man kann gezielt bestimmte Leistungen aufnehmen und andere streichen – je nachdem, welche individuellen Schwerpunkte man setzen möchte. Wer zum Beispiel viel Wert auf Prävention legt, der kann mit der Kasse die Kostenübernahme von Untersuchungen zur Vorsorge vereinbaren. In der Regel ist für alle medizinischen Leistungen eines Jahres eine gewisse Selbstbeteiligung vorgesehen. Deren Höhe entscheidet wesentlich mit darüber, wie hoch der monatlich zu zahlende Beitrag ausfällt. Die Faustregel lautet: Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger der Beitrag. Wer gesund ist und nur selten zum Arzt geht, der kann von einem Modell mit hoher Selbstbeteiligung profitieren. So spart der Versicherte Monat für Monat dank günstiger Beiträge Geld und genießt trotzdem umfassenden Schutz für den Fall, dass einmal eine kostspielige Behandlung erforderlich wird.